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Im von politischen Unruhen geprägten Mexiko wächst der junge Fenix als Sohn einer Zirkusfamilie auf. Als sein brutaler und grobschlächtiger Vater von seiner Frau Concha beim Ehebruch erwischt wird, trennt er ihr in einem Anfall von Raserei beide Arme ab, bevor er sich selbst richtet. Das traumatische Erlebnis bringt den achtjährigen Fenix in eine Nervenheilanstalt. Nach zwölf Jahren gelingt ihm schließlich die Flucht, und er findet seine Mutter wieder. Fortan ersetzt er ihre Arme und wird zum Racheengel an jedem, der dem geliebten Wesen zu nahe kommt.
Das bildgewaltigste und zugänglichste Werk des visionären Regie-Avantgardisten Alejandro Jodorowsky ist ein Panoptikum bizarrer Charaktere, vielschichtiger Erzählstränge und atmosphärisch dichter Gesellschaftskritik. Ein Sozio-Drama im wahrsten Sinne des Wortes, und dennoch ein spannender und äußerst gewalttätiger Thriller, der sein Publikum zu fesseln versteht wie kaum ein anderer ...
Nr.6 der provokanten "Kino Kontrovers"-Reihe
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