   
|
Die Grauzone
Herbst 1944. Die Rote Armee rückt Auschwitz näher. Die Vernichtungsmaschinerie dreht immer gandenloser hoch. Die Krematorien sind im Dauerbetrieb.
Sie trinken Wein. Und sie schicken Menschen in den Tod. Sie sitzen auf Plüschsesseln in der müden Sonne. Und sie brechen das Gold aus den Zähnen de Toten. Ihnen bleiben noch drei Monate, höchstens vier. Für diesen Zeitgewinn haben sie einen Teil ihrer Seele verkauft. Sie sind Angehörige der sogenannten jüdischen Sonderkommandos in Auschwitz-Birkenau. Sie leben in einer Grauzone, einer Grauzone des Lebens, der Schuld. Wozu ist der Mensch im Angesicht des Todes fähig? Was ist er zu opfern bereit, um sein Leben zu retten?
Die Antwort lautet: Beinahe alles.(DIE WELT)
Selten zuvor hat ein Filmemacher es gewagt, das Leben Sterben in dem Konzentrationslager auf so drastische Weise zu zeigen. "Die Grauzone" ist ein mutiger Film. Regisseur Tim Blake Nelson ("O Brother Where Art You?") gewann für seinbeklemmendes Projekt eine Riege hochkarätiger Stars wie Harvey Keitel, Steve Buscemi, David Arqutte und Mira Sorvino.
ZUR FILMÜBERSICHT |
ZUM ARCHIV
|